Malah Helman (Schauspielerin, Autorin und engagiert im Vorstand des Filmverbandes in ver.di Berlin und im Landesverband der freien Theaterschaffenden für bessere Arbeitsbedingungen) wird das Babylon Mitte in nächster Zeit nicht mehr besuchen. Schade, denn natürlich freuen wir uns über alle Off-Kulturbegeisterte, die Freude am Babylon haben. In einem offenen Brief an Tobias Hackel, einen der Geschäftsführer des Babylon Mitte, begründet Malah Helman diesen Schritt und fragt sich:
warum trotz staatlicher Förderungen und/oder Sponsoren Arbeit nicht fair honoriert werden kann. Das Babylon ist natürlich kein Einzelfall. Es handelt sich vielmehr um einen flächendeckenden, branchenübergreifenden Trend. Ich glaube nicht, dass ein derartiges Vorgehen eine Gesellschaft befördern kann, und zwar weder im kulturellen und geistigen oder kreativen Sinne, noch in der Bildung und auch nicht im volkswirtschaftlichen Sinne.
Auf die sicher noch länger ausbleibende Antwort sind wir mindestens so gespannt wie Malah!
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