Verlierer!

Nichts Neues für die Geschäftsleitung des Babylon Mitte sind Arbeitsgerichtsverhandlungen. Ebenso gewöhnlich ist das regelmäßige Scheitern der Herren Tobias Hackel und Timothy Grossman vor Gericht. Also eigentlich nur ein weiterer, Anfang der Woche verlorener Rechtsstreit mit einem ehemaligen Mitarbeiter, nennen wir ihn D, dem gekündigt wurde, ohne rechtliche und menschliche Mindeststandards zu beachten.
Über menschliche Standards ließe sich lange streiten, rechtliche Standards müssen vor Gericht durchgesetzt werden, wenn nicht anders möglich. Und das Gericht hat entschieden, daß auch diese Kündigung im vergangenen Jahr nicht gültig war und der (ehemals? immer noch? wieder?) Beschäftigte wird sein Gehalt nachträglich ausbezahlt bekommen.
Aus der Chefetage des Babylon Mitte soll geäussert worden sein, nur ein „forensisches Gutachten“ hätte ganz eindeutig beweisen können, daß die Kündigung rechtens gewesen sei. Nur das Geld hat wohl für das Gutachten gefehlt. Die Schuld daran tragen sicher die Beschäftigten, die laut Geschäftsleistung in diesem Jahr neuerdings nicht nur in den Genuss von Lohnfortzahlung im Krankheitsfall, sondern auch von bezahltem Urlaub kommen sollen. Diese arbeitsrechtlichen Selbstverständlichkeiten sollen „zusätzliche Kosten“ in Höhe von 20.000 Euro verursachen.
Das Geld hätte doch sicher in ein Gutachten investiert werden können, endlich hätte dadurch einem Mitarbeiter ein Kündigungsgrund nachgewiesen werden können. Einfacher sind gültige Kündigungsgründe im Babylon Mitte offenbar nicht zu finden.

Noch ein weiterer misslungener Kündigungsversuch.
Und noch ein unsauberer Rausschmiss.

Von der ursprünglichen, nach Übernahme durch Grossman und Hackel komplett rausgeworfenen Babylon Belegschaft ganz zu schweigen.