Konsumentenpolitik

Helmut Höge, taz-Kolumnist und Aushilfshausmeister berichtet:

Der FAU sei in diesem Fall auch noch zu einer Konsumentenpolitik geraten, d.h. zu einer Boykottdrohung durch Kinobesucher und auch Filmverleihfirmen sowie Veranstaltern, meint ein Babylon-Kino-Besucher, der mit den Forderungen der Belegschaft solidarisch ist. Bei den letzteren denkt er u.a. an den Veranstalter des zunehmend erfolgreicheren polnischen Filmfestivals – Kornel Miglus.


4 Antworten auf “Konsumentenpolitik”


  1. 1 Heinz 26. Juni 2009 um 9:53 Uhr

    Ist ja richtig, was der gute alte H.H. sagt, aber das Polnische Filmfestival ist schon seit letztem Jahr nicht mehr im Babylon, sondern wie auch die brasilianische Filmreihe in die Hackeschen Höfe abgewandert. Hintergründe kenne ich nicht – aber bis jetzt hat sich Timothy Grossman mit fast jedem im Streit getrennt.
    Auch das Festival Musik und Politik wurde von Timothy vor die Tür gesetzt, er wirft ihnen „Verrat“ vor, weil Billy Bragg sich im Rahmen des Festivals auf der Bühne des Babylon mit der arbeitskämpfenden Belegschaft solidarisiert hatte. Auch Asian Hotshots ist wohl nicht mehr da – nachdem er Mitorganisatorin Maria R. ungerechtfertigt angebrüllt hatte, forderte er von ihr bzw. Asian Hotshots eine Entschuldigung oder 1500 Euro Schmerzensgeld.
    Ein Boykott macht auch keinen Sinn mehr, wenn es bald keine Veranstalter mehr gibt im Babylon…

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