In der heutigen taz

Wie jeden Montag sichtet Jörg Sundermeier auch in der heutigen taz die soziale Bewegung in der Stadt. Hierbei weist er auch auf die Videokundgebung am kommenden Donnerstag hin:

Es geht um den auch in diesem Blatt schon mehrfach verhandelten Arbeitskampf im Kino Babylon Mitte. Die FAU wirft den Kinobetreibern einen Haustarifvertrag vor, der nach Meinung der Gewerkschafter nicht mal den Standards genügt. Der Vorwurf lautet, wie immer: nur Schinderlöhne werden angeboten. Darüber soll nun gesprochen werden, anschließend wird – für alle solidarischen Kinoboykotteur_innen – ein „Überraschungsfilm“ gezeigt.

Wenngleich wir uns über diese Werbung freuen, so stimmen hieran ein paar Dinge nicht: Erstens ist die Videokundgebung nicht von der FAU organisiert, sondern vom Mayday-Bündnis, welches hiermit Belegschaft und Gewerkschaft im Arbeitskampf unterstützen will. Viel wichtiger jedoch: Es ist nicht so, dass die FAU den Kinobetreiber vorwirft, dass es im Babylon einen Haustarifvertrag mit schlechten Konditionen gäbe: Vielmehr findet im Babylon überhaupt kein Tarifvertrag Anwendung. Deshalb haben FAU Berlin und Belegschaft einen Entwurf für einen Haustarifvertrag vorgelegt. Die Geschäftsführer weigern sich jedoch, über diesen überhaupt zu verhandeln.


1 Antwort auf “In der heutigen taz”


  1. 1 Chronologie zum Konflikt im Kino Babylon « prekba – prekäres babylon Pingback am 15. Dezember 2009 um 18:04 Uhr
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