Schlechte Karten für den ver.di-Landesbezirksvize und angeblichen Grossman-Kumpel Andreas Köhn, der gerne an der Belegschaft vorbei mit der Geschäftsleitung in Verhandlungen treten will (und bisher auch vor der Anwerbung von Streikbrechern nicht zurückschreckte):
Völlig zurecht hatte sich der Gewerkschaftsfunktionär 2001 für die Freilassung aller im Zusammenhang mit den Protesten gegen den damaligen G-8 Gipfel in Genua Festgenommen ausgesprochen. Wie jedoch Babylon Mitte Geschäftsführer Timothy Grossman noch im Juni gegenüber der „junge Welt“ erklärte, kann er nicht mit der FAU verhandeln, da sich die Gewerkschaft an den Protesten gegen den G-8-Gipfel 2007 in Rostock bzw. Heiligendamm beteiligte. Auch seine Beschäftigten warnte der Babylon Mitte Geschäftsführer entsprechend und wenig wirkungsvoll vor der FAU und deren praktischer G-8 Kritik.
Ob Timothy Grossman nun auch Verhandlungen mit ver.di-“Kumpel Köhn“ ausschliesst oder die eigene bisherige „Argumentation“ als Schwachsinn preisgibt?
im frühkapitalismus hatten sich auch die bosse lange geweigert, überhaupt mit gewerkschaften zu verhandeln und versuchten, diese als unseriöse elemente zu diffamieren. es dauerte jahrzehnte und brauchte viele niederlagen, bis die Gewerkschaften ihre anerkennung erreichten. wenn die FAU sich heute um ihre anerkennung kämpft, während z.B. ver.di mit handkuss als verhandlungspartner empfangen wird, dann beweist das doch eins ganz deutlich: die FAU ist auf dem richtigen weg und hat ein konzept, dass den bossen weh tun kann. wehe diesen, wenn das schule macht und die sich „gewerkschaften“ nennenden DGB-korporationen die kontrolle verlieren.