Verdis Sozialdumping

Verdi macht sich unbeliebt an den europäischen Filmsets. Imago, der Dachverband 37 europäischer Kameraverbände ist entsetzt über den Vorstoß Verdis am Set Arbeitszeiten von 13 Stunden zu erlauben:

Eine Gewerkschaft die bewusst so handelt untergräbt die legitimen Rechte ihrer Mitglieder und aller anderen Beschäftigten.“

Keine Ahnung hat offenbar „diese deutsche Gewerkschaft“ von den Arbeitsbedingungen die sie festlegen will, so Nigel Walters (BSC), der die Kritik des Bundesverbandes der Filmschaffenden teilt:

„Ver.di verabschiedet sich aus der kollektivvertraglichen und moralischen Verpflichtung für die Filmschaffenden.“


4 Antworten auf “Verdis Sozialdumping”


  1. 1 Robert 16. Dezember 2009 um 1:48 Uhr

    Verdi ist ohne Frage eine Dienstleistungsgewerkschaft…

    … für die Bosse!

  2. 2 Merle 02. Februar 2010 um 7:00 Uhr

    So wie ich den Artikel, auf den du verweist, verstanden habe, geht es darum, keine Arbeitszeitregelung festzuschreiben und Absprachen wie bislang auch am Set zu treffen.

    Im §3 ArbZG sind übrigens längstens 8 bzw. 10h/Tag festgehalten.

  3. 3 prekba 02. Februar 2010 um 10:52 Uhr

    Eher geht es in den beiden Artikeln darum (und darum sollte es auch einer Gewerkschaft gehen), Arbeitszeitregelungen festzulegen die von den Betroffenen nicht als unverantwortlich und potentiell kriminell (IMAGO über den Verdi-Tarif) oder als legitimierung eklatanter Verletzungen des Areitszeitgesetzes (Bundesvereinigung „die filmschaffenden“ über den Verdi-Tarif) aufgefasst werden.

  1. 1 Wer einen Schaden hat, muss für den Spot nicht sorgen « prekba – prekäres babylon Pingback am 06. Januar 2010 um 14:26 Uhr

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