„Eine Gewerkschaft, die der Chef nicht mag“

In ihrer aktuellen Ausgabe berichtet die Wochenzeitung Jungle World in einem ausführlichen Artikel von Birgit Schmidt über die neusten Entwicklungen im Babylon und die damit verbundenen Angriffe auf die Gewerkschaftsfreiheit in diesem Land. Um Substanz geht es auch in einem Bericht von cinenaut auf indymedia über den nächsten Schritt in der juristischen Auseinandersetzung zwischen der Neuen Babylon Berlin GmbH und der FAU Berlin. Am 5. Januar wurde vom Landgericht Berlin die einstweilige Verfügung, die es der FAU Berlin u.a. untersagt, sich Gewerkschaft oder Basisgewerkschaft zu nennen, bestätigt. Siehe hierzu auch die Pressemitteilung der FAU Berlin.


1 Antwort auf “„Eine Gewerkschaft, die der Chef nicht mag“”


  1. 1 hasilein 20. Januar 2010 um 13:58 Uhr

    Das Unwort des Jahres 2009 heißt

    „betriebsratsverseucht“

    In der Sendung „Monitor“ (ARD 14.5.2009) berichtete ein Mitarbeiter einer Baumarktkette, dass dieses Wort von Abteilungsleitern verwendet wird, wenn ein Mitarbeiter von einer Filiale mit Betriebsrat in eine Filiale ohne Betriebsrat wechseln will. Dort könnte ihm vorgehalten werden, dass sein bisheriges Vetrauen in eine Arbeitnehmervertretung die Einstellung gefährde. Die Wahrnehmung von Arbeitnehmerinteressen „stört“ zwar viele Unternehmen, sie als „Seuche“ zu bezeichnen, ist indes ein zumindest sprachlicher Tiefpunkt im Umgang mit Lohnabhängigen.

    BETRIEBSRATSVERSEUCHT könnte auch von Hackel und Grossman stammen…

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