200 Menschen oder auch zehntausende haben heute der ermordeten Kommunisten Luxemburg und Liebknecht gedacht (Video). Mit den Angestellten im Babylon Mitte hat das gar nichts zu tun. Wer hier arbeitet, stolpert nicht nur im Januar auf dem Weg ins Kino zwangsläufig über Luxemburg und deren Zitate, die Hans Haacke zusammengestellt und auf dem Rosa-Luxemburg-Platz vor dem Eingang zum Babylon verstreut hat:
Die Arbeiterräte sollen alle Macht im Staate habensteht da schlichtweg an der Ecke des Kinos, das für sein rigoroses Vorgehen gegen Belegschaft und Betriebsratsmitglieder bekannt geworden ist. Unpassenderweise ist derselbe Mensch, der den derzeitigen Betreibern Grossman und Hackel das Babylon zugeschanzt hatte, auch für die Rosa-Sprüche im Pflaster davor verantwortlich: Thomas Flierl, der Ostalgiker stolperte kurz nach Vergabe des Babylons über sein eigenes, als Stasi-Solidarität verstandenes, Schweigen. Kein Grund sich über die Denkzeichen im Pflaster oder deren Autorin zu ärgern. im Original geht Luxemburgs Text noch weiter:
Die Arbeiterräte sollen alle Macht im Staate haben. (…) Dazu müssen aber auch unsere Parteigenossen (…) erst geschult werden
Folgendes Flugblatt wurde auf der Rosa-Luxemburg-Konferenz verteilt: