Babylon Mitte beantragt Ordnungsgeld oder Haftstrafen gegen FAU Berlin

Die Geschäftsführung des halbkommunalen Kinos Babylon Mitte beantragte am 12. Januar beim Landgericht Berlin „ein empfindliches Ordnungsgeld in angemessener Höhe [oder] Ordnungshaft, zu vollstrecken an den … Sekretären“ der FAU Berlin. Der FAU Berlin wurden bereits im letzten Jahr zunächst Arbeitskampfmaßnahmen gerichtlich untersagt und schließlich das Recht abgesprochen, sich als „Gewerkschaft“ oder „Basisgewerkschaft“ zu bezeichnen. Nach Ansicht der Klägerin habe die FAU Berlin gegen diese Unterlassung verstoßen. Es drohen ein Ordnungsgeld von bis zu 250.000 Euro oder ersatzweise Haft bis zu sechs Monaten. Mehr dazu in der Pressemitteilung der FAU Berlin…


5 Antworten auf “Babylon Mitte beantragt Ordnungsgeld oder Haftstrafen gegen FAU Berlin”


  1. 1 wow 22. Januar 2010 um 13:48 Uhr

    Ich habe euren Kampf nur „am Rande“ etwas mitbekommen, weil ich in einer anderen Branche tätig bin. Aber das ist ja jetzt nur noch heftig. Gibt es ein Spendenkonto, über das man den Betriebsrat zumindest finanziell für die ganzen rechtlichen Auseinandersetzungen etwas unterstützen kann? Wenn eure Chefs mit solchen Mitteln gegen euch vorgehen, dann könnt ihr nicht falsch liegen ;-) . Viel Kraft für das weitere Eintreten für die Rechte der Beschäftigten!

  2. 2 Wenne 22. Januar 2010 um 14:19 Uhr

    @ wow:
    Finanzielle Unterstützung kommt bei der FAU Berlin sicher gut an. Der Betriebsrat muss (eigentlich) vom Betrieb finanziert werden.
    Kontakt gibts über:
    http://www.fau.org/verbot

  3. 3 kinoarbeiter 22. Januar 2010 um 16:14 Uhr

    @ wow:

    Spendenkonto findet man unter dem Link „Unterstützen“:

    „…wenn möglich, den Kampf auch finanziell unterstützt: Konto-verbindung: Freie ArbeiterInnen-Union / Kto 3703001711 / BLZ 16050000 Mittelbrandenburgische Sparkasse / Verwendungs-zweck: Babylon-Soli“

    Dort finden sich auch noch andere Möglichkeiten den Kampf zu unterstützen.

    @ wenne:

    Natürlich weigert sich Grossman auch die Arbeit des Betriebsrats zu finanzieren.

  1. 1 FAU Berlin: Verboten kämpferich « essay.blogsport.de Pingback am 22. Januar 2010 um 19:33 Uhr
  2. 2 Gewerkschafter_innen in den Knast? « Analyse, Kritik & Aktion Pingback am 23. Januar 2010 um 22:07 Uhr
Die Kommentarfunktion wurde für diesen Beitrag deaktiviert.