Archiv für Februar 2011

„Auschwitz“-Premiere: Eklat im Babylon

Seine Kollegen verbitten sich, mit ihm in einem Atemzug genannt zu werden; vielen gilt er als der Schlechteste seiner Zunft. Mit aussichtslosen Klagen macht der Egozentriker, der sich offenbar als Opfer verschworener Mächte wähnt, auf sich aufmerksam. Finanziell ist er trotz allem durchaus erfolgreich: Ein fragwürdiges Finanzierungsystem hat er sich ausgedacht, das seinem Unternehmen Unsummen an Steuergeldern zufließen ließ. Mit der Berlinale hat er sich verkracht. Trotzig hat er zeitgleich zu deren Beginn am vergangenen Sonntag im Babylon den Film „Auschwitz“ vorgestellt.
Preisfrage:
Wer ist gemeint, Timothy Grossman, Geschäftsführer des Babylon, oder Uwe Boll, Regisseur von „Auschwitz“?

Zu Hilfe! Teil II

Im vergangenen Sommer hatten wir dringend um Unterstützung bei der Suche der Geschäftsleitung nach neuen Mitarbeitern gebeten. Es ist wieder so weit. Offenbar inspiriert vom Reformwillen nubischer Despoten sucht die Geschäftsführung einen neuen Ministerpräsiden… nein, Theaterleiter. Doch mit Durchsetzungsvermögen und Belastbarkeit allein ist der Job nicht zu machen. Wir empfehlen eine gehörige Portion Abenteuerlust.
Ein Tipp für’s Vorstellungsgespräch: Führungspersonal mit Freude am Ölwechseln soll besonders gut ankommen.