„Auschwitz“-Premiere: Eklat im Babylon

Seine Kollegen verbitten sich, mit ihm in einem Atemzug genannt zu werden; vielen gilt er als der Schlechteste seiner Zunft. Mit aussichtslosen Klagen macht der Egozentriker, der sich offenbar als Opfer verschworener Mächte wähnt, auf sich aufmerksam. Finanziell ist er trotz allem durchaus erfolgreich: Ein fragwürdiges Finanzierungsystem hat er sich ausgedacht, das seinem Unternehmen Unsummen an Steuergeldern zufließen ließ. Mit der Berlinale hat er sich verkracht. Trotzig hat er zeitgleich zu deren Beginn am vergangenen Sonntag im Babylon den Film „Auschwitz“ vorgestellt.
Preisfrage:
Wer ist gemeint, Timothy Grossman, Geschäftsführer des Babylon, oder Uwe Boll, Regisseur von „Auschwitz“?


2 Antworten auf “„Auschwitz“-Premiere: Eklat im Babylon”


  1. 1 prekba 20. Februar 2011 um 0:02 Uhr

    Zugabe:
    „Auschwitz ist ein dokumentarischer Film über einen ganz normalen Tag im größten Vernichtungslager der Menschheitsgeschichte.“
    Soweit das Babylon Programm:
    www.babylonberlin.de/auschwitz.htm

  2. 2 Nolybab, Frank 22. Februar 2011 um 16:37 Uhr

    Lasst den Kleinen doch mal in Ruhe. Der will doch nur spielen.
    Die Berlinala hat eben an Niveau hinzugewonnen, sich so von schlechten Kinos trennen müssen.
    Folgerichtig traf es da genau dieses Kino. Umfragen ergaben, daß es nicht vermisst wurde.
    Von wem auch?

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