FAU: Verboten Kämpferisch! Gewerkschaftsfreiheit verteidigen!

FAU Berlin Terminkalender

Die FAU Berlin, die stärkste im Babylon Mitte vertretene Arbeitnehmerorganisation, darf sich derzeit auf Betreiben der Babylongeschäftsführung nicht Gewerkschaft oder Basisgewerkschaft nennen. Gegen dieses Verbot regt sich international Protest.
Derweil haben die Geschäftsführer Grossman und Hackel die Verhängung von Ordnungsgeld oder -haft, zu vollstrecken an den Sekretären der FAU Berlin beantragt.
In Berlin kann man sich u.a. zu folgenden Terminen mit der FAU solidarisch zeigen.

Aus dem linken Blätterwald

Sowohl die Graswurzelrevolution wie auch die Soz – Sozialistische Zeitung widmen in ihren aktuellen Ausgaben längere Artikel dem Fall Babylon. Heißt es bei der Graswurzelrevolution „Kampf ums BABYLON“, titelt die Soz „FAU de facto verboten“. Letzterer ist in einer Langfassung auch auf Labournet zu finden.

Alles für die Katz!


Die NEA lädt am Vorabend der Berlinale-Demo zum Tanz. Mit Flare 5 [Basstion], Scary [Audiomassive/SRBE/Tr.I.M.], Fallout-Boy [Audiomassive] und Marky Mark [Alltimes, Future-Trance, Songs unserer Jugend]. Der etwas andere Berlinale-Empfang.

19.Februar 2010 | 21.00 Uhr | In den Räumen des Subversiv e.V., Brunnenstr. 7

Als wüssten sie wo es besser ist.

So ganz erschließt sich der Sinn hinter Phil Collins (hat auch schon Spannendes gemacht) Autokino in der Temporären Kunsthalle nicht. Muss ja nicht. Aber vielleicht wäre ein Autokino auf den Freiflächen der zuküftigen Stadtschlossattrappe nebenan in mehrfacher Hinsicht besser aufgehoben. Nun ja, ab Frühling zumindest.
Trotzdem ein Grund zur Freude: Die in im Programm präsentierten Arbeiten unseres Unterstützers Harun Farocki, vor allem Arbeiter verlassen die Fabrik, 1995 aber auch Leben BRD, 1990 und Die Bewerbung 1997 sind eine frühe Reservierung (Tel. 2060 5512) wert. Der Eintritt ist frei, es gibt nur wenige Plätze. Empfehlenswert soll der 190er vorne rechts sein.

Arbeiter verlassen die Fabrik, Harun Farocki, 1995
Sonntag, 7. Februar 2010 16 Uhr (und danach ins Lichtblick oder Regenbogenkino?)
Samstag, 27. Februar 2010 15 Uhr
Donnerstag, 18. Februar 2010 14 Uhr
Mittwoch, 03. März 2010 17 Uhr
Montag, 08. März 2010 15 Uhr

Großes Auto(scooter)Kino in geschlossenen Räumen gibt’s übrigens auch hier.

Die Strategie der Strohhalme

Die Premiere der neuen kanalB Ausgabe gibt’s am Sonntag, dem 7. Februar um 18:00 Uhr im selbstverwalteten Regenbogenkino in Kreuzberg: Im Industriegürtel von Delhi/Indien wurden Arbeiterinnen und Arbeiter zu ihrem Alltag und ihren Kämpfen befragt. Der Film ist in enger Zusammenarbeit mit Freunden von Gurgaon Workers News entstanden.
(Comuna im Aufbau also am besten schon Samstag im Lichtblick sehen)

Alt und Neu

Willi Hajek, Renate Huertgen, Jochen Gester und Klaus Staehle in Ausschnitten auf den Podien der Veranstaltung „Neue Formen von Arbeit und kollektiver Organisierung“. Die gesamte Videoaufzeichnung erscheint demnächst beim Freundeskreis Videoclips.

Neue Formen (Videoausschnitte):


Der Audiomitschnitt ist schon online:

kleine Siege

Ende Dezember (oder auch Anfang Januar, die Beteiligten waren sich da nicht so ganz einig…) unterschreiben Hackel und Grossman, Geschäftsführer des Babylon Mitte den von Verdi angebotenen Dumping-Tarifvertrag. Der Senat hat zuvor 30000 Euro zugesichert mit denen die Tarifkosten finanziert werden sollen. Der unterschriebene Vertrag gilt gemäß seinem Wortlaut für alle ArbeitnemerInnen der Babylon Berlin GmbH.

Am 21. Januar macht die Babylon Betriebsgruppe der FAU auf geradezu unverschämt schlechte Arbeitsverträge für die Teilzeitbeschäftigten aufmerksam, die die Geschäftsführer unter einem Vorwand durchdrücken wollen: ohne Unterschrift sollen den Teilzeitbeschäftigten angeblich keine Tariflöhne bezahlt werden. Die Teilzeitbeschäftigten hatten massgeblich den Arbeitskampf der FAU Berlin und deren Betriebsgruppe mitgetragen, der dem kopflosen Eingreifen des Verdi-Unterhändlers Köhn vorausgegangen war.
Die Vollzeitbeschäftigten waren nur schwer in diese Bemühungen einzubinden. Ihnen aber wurde der Tarifvertrag von der Geschäftsführung bedingungslos zugebilligt: zum Teil sehr deutliche Lohnzuwächse sollen hier zu verzeichnen sein, wird gemunkelt. Und das bei Positionen, die sich im Tarifvertrag überhaupt nicht wiederfinden.
Am anderen Ende des Lohnspektrums verschlechtern die vorgelegten Verträge die Situation der Teilzeitler so sehr, dass sich einige fragen, ob sie damit Verdi in die Arme getrieben werden sollen: (mehr…)

Aufbau

Comuna im Aufbau, der neue Film unserer Unterstützer Dario Azzellini und Oliver Ressler ist im Februar in Berlin zu sehen. 5 Fabriken, das letze größere gemeinsame Projekt der beiden war vielen etwas zu glatt geraten. Der neue Film kann mit Dario am 6. und 7. Februar 18:45 Uhr im Lichtblick diskutiert (und auch gesehen) werden.
Anschauen kann man sich den Film zuhause auch gratis. Die creative commons Lizenz erlaubt auch das Kopieren und Verteilen.

Neue Formen von Arbeit und kollektiver Organisierung

Anlässlich des De-facto-Gewerkschaftsverbotes veranstaltet die FAU Berlin am 30.01.2010 eine Podiumsdiskussion zum Thema „Neue Formen von Arbeit und kollektiver Organisierung“.

Großbuchstaben

Die Anarchosyndikalistische Jugend (ASJ) Berlin war heute morgen in der Köpenicker Straße unterwegs und hat in Solidarität mit den Babylon-Beschäftigten gegenüber der Verdi-Zentrale ein Transparent installiert.
Danke!



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