Tag-Archiv für 'fau'

Kennenlern-Angebot

Am kommenden Wochenende gibt es mindestens drei Möglichkeiten die FAU Berlin kennen zu lernen:

Wie jeden Freitag, 16-20 Uhr: Offenes Büro im FAU Lokal in der Straßburger Str.38 (U2 Senefelder Platz)

Freitag, 04.06., 19 Uhr. Infoveranstaltung im FAU Lokal:
FAU – Wie funktioniert das?
Die Veranstaltung richtet sich an Neumitglieder der FAU sowie alle InteressentInnen, die sich die Arbeitsweise der FAU genauer ansehen wollen.

Samstag, 05.06. 16 Uhr. Workshop in der SfE im Mehringhof (Gneisenaustraße 2a):
Gewerkschaftliche Organisierung – Workshop mit Willi Hajek und FAU Berlin
Im Workshop werden verschiedene emanzipatorische Gewerkschaftsmodelle vorgestellt und versucht, ihre Möglichkeiten und Grenzen auszuloten. Veranstaltung im Rahmen des Atikapitalistischen Workshoptages „We Love the Crisis“

Willi Hajek ist Autor und kritischer Gewerkschafter und war schon auf der Podiumsveranstaltung im Roten Salon zu hören:

2. Instanz

Die FAU Berlin ruft dazu auf, den Prozess um das „Selbstbezeichnungsverbot“ als Gewerkschaft am 10. Juni kritisch zu begleiten.
Zur Erinnerung: Alleine durch den Druck, den die FAU augebaut hatte, sahen sich die Geschäftsleitung des Babylon, die Senatslinke und die ver.di Fachbereichsleitung 2009 gezwungen, einen Tarifvertrag einzufädeln. Die Partei die Linke warb mit dem Coup sogar auf einem entsprechenden Flugblatt.
Die Geschäftsführer Hackel und Grossman „bedankten“ sich bei der FAU, indem sie ihr per einstweiliger Verfügung verbieten ließen, sich als Gewerkschaft zu bezeichnen. Begründung: Die FAU Berlin hätte gar nicht auf einen Tarifvertrag hinwirken dürfen, wiel sie keine Gewerkschaft ist. Eine Gewerkschaft ist sie nicht, da sie bislang keine Tarifverträge abschloss. Daher ist es ihr verboten sich selbst als Gewerkschaft zu bezeichnen.
Dieses Verbot wird am Donnerstag, dem 10. Juni in 2. Instanz verhandelt. Basis-Gewerkschafter aus Frankreich und Polen haben sich angekündigt um den Prozess zu beobachten. Das Programm des ereignisreichen Tages, an dem auch der Fall „Emmely“ in Erfurt verhandelt wird: (mehr…)

FAU Berlin Terminkalender

Die FAU Berlin, die stärkste im Babylon Mitte vertretene Arbeitnehmerorganisation, darf sich derzeit auf Betreiben der Babylongeschäftsführung nicht Gewerkschaft oder Basisgewerkschaft nennen. Gegen dieses Verbot regt sich international Protest.
Derweil haben die Geschäftsführer Grossman und Hackel die Verhängung von Ordnungsgeld oder -haft, zu vollstrecken an den Sekretären der FAU Berlin beantragt.
In Berlin kann man sich u.a. zu folgenden Terminen mit der FAU solidarisch zeigen.

Babylon Mitte beantragt Ordnungsgeld oder Haftstrafen gegen FAU Berlin

Die Geschäftsführung des halbkommunalen Kinos Babylon Mitte beantragte am 12. Januar beim Landgericht Berlin „ein empfindliches Ordnungsgeld in angemessener Höhe [oder] Ordnungshaft, zu vollstrecken an den … Sekretären“ der FAU Berlin. Der FAU Berlin wurden bereits im letzten Jahr zunächst Arbeitskampfmaßnahmen gerichtlich untersagt und schließlich das Recht abgesprochen, sich als „Gewerkschaft“ oder „Basisgewerkschaft“ zu bezeichnen. Nach Ansicht der Klägerin habe die FAU Berlin gegen diese Unterlassung verstoßen. Es drohen ein Ordnungsgeld von bis zu 250.000 Euro oder ersatzweise Haft bis zu sechs Monaten. Mehr dazu in der Pressemitteilung der FAU Berlin…

(K)ein Tarif im Babylon!

Obwohl der zusammengekürzte Verdi-Haustarifvertrag im Babylon seit Jahresanfang gilt, und der Senat nur für dessen Finanzierung 30.000 Euro locker gemacht hat, weigern sich die Geschäftsführer Hackel und Grossman den Vertrag ohne Umschweife auf alle Beschäftigten anzuwenden. Wie die Babylon Betriebsgruppe der FAU mitteilt, werden den Teilzeitbeschäftigten neue Arbeitsverträge vorgelegt, laut denen der Tarif nur gilt, wenn die Beschäftigten ihre Arbeitszeit auf 10 Stunden pro Woche reduzieren. (mehr…)