Tag-Archiv für 'tobias-hackel'

Vor Strolchen wird gewarnt

Das überdimensionale schreitende Rad vor der Berliner Volksbühne und dem Babylon ist einem „Gaunerzinken“ nachempfunden, der vor Halunken, Strolchen und Betrügern warnen soll. „Nehmt die Beine in die Hand!“ scheint er allen Gästen und Partnern der Betreiber des Babylons zuzurufen, die Grossman und Hackel beim Wort nehmen und kommen um Metropolis zu sehen.

Wer auch immer meint, einen Grund zu haben das Gebaren von Timothy Grossman und Tobias Hackel, den derzeitigen Geschäftsführern des Berliner Kinos Babylon Mitte, zu missbilligen (und das sind neben den Programmkinos und den kommunalen Kinos nicht wenige), mag sich gestern Abend ins Fäustchen gelacht haben. Die Gäste am Rosa Luxemburg-Platz mögen sich eher am Kopf gekratzt haben.
Noch wenige Stunden vor der Eröffnung des Stummfilm Festivals „Berlin-Babylon“ wurde unter anderem beim Medienpartner Radio EINS die Aufführung von Metropolis am gleichen Abend aufwändig im Rahmen eines „redaktionellen Beitrages“ beworben. Kaum einem Radiohörer sind wohl die Ungereimtheiten im Interview aufgefallen, das den Eindruck erweckte, in wenigen Stunden würde Fritz Langs „Metropolis“ gratis und open air auf dem Rosa Luxemburg Platz vor Volksbühne und Babylon aufgeführt, und von einem kreativen und namhaften französischen DJ vertont werden. (mehr…)

Betriebsräte im Berliner Kino Babylon Mitte von „kalter Kündigung“ bedroht

Wir dokumentieren eine Pressemitteilung der Babylon Betriebsgruppe der Freien ArbeiterInnen-Union Berlin vom 4. März 2010:

Nachdem die Babylon-Geschäftsführer Hackel und Grossman im Januar damit scheiterten, ihrer Belegschaft im Zuge der Umsetzung eines Tarifvertrags deutlich verschlechterte Arbeitsverträge aufzudrängen, konzentrieren sie sich nun offenbar darauf, gegen den Betriebsrat vorzugehen: (mehr…)

(K)ein Tarif im Babylon!

Obwohl der zusammengekürzte Verdi-Haustarifvertrag im Babylon seit Jahresanfang gilt, und der Senat nur für dessen Finanzierung 30.000 Euro locker gemacht hat, weigern sich die Geschäftsführer Hackel und Grossman den Vertrag ohne Umschweife auf alle Beschäftigten anzuwenden. Wie die Babylon Betriebsgruppe der FAU mitteilt, werden den Teilzeitbeschäftigten neue Arbeitsverträge vorgelegt, laut denen der Tarif nur gilt, wenn die Beschäftigten ihre Arbeitszeit auf 10 Stunden pro Woche reduzieren. (mehr…)

Babylon: „Schäbig“ und „ungerecht“

Der Versuch des Senats, sich mit 30000 Euro etwas mehr Ruhe im Babylon zu kaufen, könnte fehlschlagen:
Vor wenigen Tagen wurde beschlossen dem Babylon zusätzlich zu den mehr als 300.000 Euro Fördermitteln weitere 30.000 Euro zweckgebunden für Tariflöhne hinterherzuschieben. Zunächst eine gute Nachricht für die Beschäftigten, die seit einem Jahr bessere Arbeitsbedingungen durchzusetzen versuchen.
Doch den Tarifvertrag durch Steuergelder zu finanzieren wäre vielleicht nicht einmal nötig gewesen, so Babylonmitarbeiter. Denn alles was viel Geld abwirft, wie das lukrative Catering im Babylon oder die Openair Veranstaltungen mit mehreren 1000 Plätzen werden von der Parallelfirma K&K ausgerichtet, die, so auch die Meinung des Betriebsrats des Babylon, mit der Neuen Babylon GmbH quasi identisch ist. Die beiden über dem Babylon ansässigen GmbHs der Herren Hackel und Grossmann, K&K und Neue Babylon, bringen also wesentlich mehr Geld ins Haus, als zugegeben wird. In der kommenden Woche steht zu dieser Frage eine gerichtliche Entscheidung an.
Dass im Babylon nicht alles mit rechten Dingen zugeht wird mittlerweile auch aus den Reihen der Linksfraktion im Senat zugegeben; Mitbewerber nennen das Verhalten von Grossmann und Hackel schäbig. (Zum entsprechenden Artikel in der taz)

FAU Berlin: Verboten kämpferisch!

»Der Freien ArbeiterInnen-Union Berlin wurde vom Landesgericht am 11. Dezember per einstweiliger Verfügung verboten sich weiterhin als „Gewerkschaft oder Basisgewerkschaft“ zu bezeichnen. Bei Androhung einer Geldstrafe oder Haft müssen die „Ex“-GewerkschafterInnen ab nun darauf verzichten, ihre Arbeit beim Namen zu nennen.
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